Weltweit einzigartige Gesundheits-App Kata® erhält CE Zertifizierung als Medizinprodukt

 

  • Weg zur Aufnahme in die Regelversorgung in Deutschland geebnet
  • Hohe Einsparpotenziale für Krankenkassen und den Gesundheitssektor
  • Beschleunigung einer neuen Behandlungsqualität für schätzungsweise 8,9 Millionen respiratorische Patienten in Deutschland

 

Garching, 18. November 2019 – Die VisionHealth GmbH gibt die Zertifizierung ihrer Gesundheits-App namens „Kata®“ als Medizinprodukt bekannt. Experten prognostizieren, dass mit der digitalen Therapieassistenz mehr als 250 Millionen chronisch lungenkranke Patienten weltweit ihre Inhalatoren effektiver nutzen, ihre Behandlung verbessern und ihre Lebensqualität steigern können. Einsparungen in Millionenhöhen sind für den Gesundheitssektor zu erwarten.

Weg zur Aufnahme in die Regelversorgung in Deutschland geebnet

Mit der europaweiten Zertifizierung zum Medizinprodukt ist für den deutschen Markt ein elementarer Schritt zur Aufnahme in die Regelversorgung laut dem neuen „Digitalen Versorgungsgesetz“ (DVG) gelungen. Als Entwicklungsspezialist für hochinnovative, digitale Gesundheitslösungen für Atemwegsindikationen ermöglicht VisionHealth in Deutschland damit den Weg zu einer neuen Behandlungsqualität für schätzungsweise 8,9 Millionen respiratorischer Patienten[1],[2]. Sabine Häußermann, CEO der Vision Health GmbH, betont: „Nun steht in Deutschland einer Zusammenarbeit mit Krankenkassen nichts mehr im Wege.“

Kata® als digitales Medizinprodukt: Weit mehr als übliche Lifestyle-Apps

„Die Zertifizierung ist für uns ein klares Qualitätssiegel.“, so Häußermann. „Im rasant wachsenden Markt an Gesundheitsapps zählt Kata® nun zu den weniger als einem Prozent, die zum Medizinprodukt zertifiziert sind[3].“ Damit grenzt VisionHealth seine digitale Gesundheitslösung sehr stark von den sonst üblichen Lifestyle Apps ab.

Enorme Einsparpotentiale für den Gesundheitsmarkt

Die Gesundheitskosten für Asthma und COPD (Chronic Obstructive Pulmonary Disease) beliefen sich im Jahr 2015 bereits weltweit auf 250 Milliarden Dollar[4], Tendenz steigend. Davon werden jährlich allein 164 Milliarden Dollar für die Folgen fehlerhafter Anwendung von Inhalatoren ausgegeben[5]. „Studien beweisen, dass eine verbesserte Handhabung der Inhalationssysteme einen deutlich besseren Therapieerfolg ermöglicht.[6],[7],[8]“, erklärt Philipp Kroneberg, COO von VisionHealth. „Bei Kata® steht für uns stehts das Patientenwohl an erster Stelle. Darüber hinaus entstehen erhebliche finanzielle Vorteile, die wir von VisionHealth Krankenkassen und dem gesamten Gesundheitssektor mit unserer digitalen Therapieförderung bieten. Einsparungen in Millionenhöhen sind zu erwarten.“

Über VisionHealth

VisionHealth ist ein deutsches Unternehmen mit Sitz in Garching bei München. Experten aus Medizin und IT entwickeln dort in Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen innovative digitale Gesundheitslösungen, die in einer vernetzen Welt echte Fortschritte und Verbesserung der Therapiestandards für Patientinnen und Patienten ermöglichen.

www.visionhealth.gmbh | www.kata-inhalation.com


VisionHealth CEO Sabine Häußermann (hochauflösendes Bild)


Gesundheits-App Kata® ist jetzt ein zertifiziertes Medizinprodukt. (hochauflösendes Bild)


VisionHealth COO Philipp Kroneberg (hochauflösendes Bild)

[1] RKI.. 12-Monats-Prävalenz der bekannten chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) in Deutschland. https://doi.org/10.17886/RKI-GBE-2017-053
[2] RKI.. 12-Monats-Prävalenz von Asthma bronchiale bei Erwachsenen in Deutschland. https://doi.org/10.17886/RKI-GBE-2017-052
[3] Kramer, U., Borges, U., Fischer, F., Hoffmann, W., Pobiruchin, M. & Vollmar, H. C. (2019). DNVF-Memorandum – Gesundheits- und Medizin-Apps (GuMAs). Gesundheitswesen (Bundesverband der Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes (Germany)), 81(10), e154-e170. https://doi.org/10.1055/s-0038-1667451
[4] ERS Whitebook 2017
[5] Roggeri A et al.International Journal of COPD 2016:11 597–602
[6] Morton RW, Elphick HE, Rigby AS, et al. (2017). STAAR: a randomised controlled trial of electronic adherence monitoring with reminder alarms and feedback to improve clinical outcomes for children with asthma Thorax 2017;72:347-354.
[7] Chan, Amy H. Y.; Stewart, Alistair W.; Harrison, Jeff; Camargo, Carlos A.; Black, Peter N.; Mitchell, Edwin A. (2015): The effect of an electronic monitoring device with audiovisual reminder function on adherence to inhaled corticosteroids and school attendance in children with asthma: a randomised controlled trial. In: The Lancet Respiratory Medicine 3 (3), S. 210-219. DOI: 10.1016/S2213-2600(15)00008-9.
[8] Jardim, J. R. & Nascimento, O. A. (2019). The Importance of Inhaler Adherence to Prevent COPD Exacerbations. Medical Sciences (Basel, Switzerland), 7(4). https://doi.org/10.3390/medsci7040054